Jahresbericht 2009 der SP-Frauen Basel-Stadt
Nach
der gut besuchten Jahresversammlung im März 2009 sind seit dem Frühjahr
erfreulich viele neue Frauen an den Sitzungen der Kerngruppe dabei. Von
diesen gehen viele Anregungen aus und werden immer wieder auch Aktivitäten
angestossen.
Frauenstadtrundgang
Rund 20 Frauen haben am 24. März an einem spannenden Stadtrundgang mit den
Schwerpunkten „Sicherheit und Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen
Raum“ von Michela Seggini teilgenommen. Es besteht die Möglichkeit, dass
die SP-Frauen in nächster Zeit noch zwei weitere Rundgänge anbieten,
eventuell auch für Quartiervereine.
Mitgliedschaft
bei den SP-Frauen
Neu geregelt ist per Entscheid der GL, dass in der SP Basel Stadt, analog
zur SP Schweiz, alle Frauen Mitglied der SP-Frauen Basel Stadt sind. Sie
werden damit kontinuierlich über die Aktivitäten der SP-Frauen informiert.
Der Austritt kann jederzeit verlangt werden. Diese Neuregelung wird in die
überarbeiteten Statuten Eingang finden.
Statutenüberarbeitung
Mitgearbeitet
haben die SP-Frauen bei der Überarbeitung der Statuten im Zusammenhang mit
der Neuformulierung der Quotenreglung und der Regelung der Einsetzung und
der Kompetenzen von Findungskommissionen.
Sachgruppe
„Gleichstellung“
Verschiedene
Mitglieder der Kerngruppe haben sich intensiv in der Sachgruppe „Gleichstellung“
mit der Quotenfrage auseinandergesetzt und auch die parteiinterne Diskussion
zu diesem Thema vorbereitet. Das Resultat dieser Diskussionen ist in die überarbeiteten
Statuten eingeflossen.
Öffentlichkeitsarbeit
Um
vermehrt in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden, verfassen die
SP-Frauen seit letzten Sommer monatlich Leserinnenbriefe in der BAZ zu
verschiedenen Themen aus einer gleichstellungspolitischen Perspektive. Die
Briefe, auch jene, die nicht publiziert wurden, sind jeweils auf der Website
der SP-Frauen abzurufen.
Engagement
zur Initiative gegen die Ausfuhr von Kriegsmaterial
Zu
diesem Thema habe sich die SP-Frauen finanziell, personell und auch mit dem
Schreiben von Leserinnenbriefen engagiert.
Sexistische
Werbung
B.
Hollinger mit einer Interpellation und B. Kehl-Zimmermann mit einer direkten
Intervention bei Regierungspräsident G. Morin wehrten sich gegen ein
sexistisches Plakat eines Bordells, was zu zukünftig strengeren
Vorschriften führte. Gleichzeitig wurde auch versucht, (auf humorvolle
Weise) im öffentlichen Raum auf das Problem der sexistischen Werbung
aufmerksam zu machen.
„Mentoring
für Frauen“
Eine
Arbeitsgruppe hat sich mit dem Thema „Mentoring für Frauen“
auseinandergesetzt. Dabei geht es darum, für Frauen, die sich seit kürzerem
oder auch längerem in der Partei bewegen, Interesse an der Übernahme von
Ämtern oder Mandaten zeigen oder die man ganz bewusst unterstützen will,
ein Mentoring zusammenzustellen. Dieses soll auf ihre Interessen und Bedürfnisse
zugeschnitten sein, Bildungsangebote, die Begleitung durch erfahrene
Politikerinnen u.ä. beinhalten. Die definitive Fassung dieses Angebots wird
noch formuliert und dann den verschiedenen Parteigremien zugestellt.
Kontaktaufnahme
mit neuen Mitgliedern
Mit
einem grossen Teil der Frauen, die in den letzten anderthalb Jahren der SP
beigetreten sind, wurde Kontakt aufgenommen. Sie wurden ermuntert, an den
Aktivitäten der SP-Frauen, in den Quartiervereinen oder in den Sachgruppen
teilzunehmen. Wir haben dabei auch einiges über fachliche Schwerpunkte und
Interessen dieser Frauen erfahren. Auch in Zukunft versuchen wir auf diese
Weise die neu eintretenden Frauen zu kontaktieren.
Veranstaltungen
Im
November besuchten die Kerngruppenfrauen gemeinsam eine Veranstaltungg des
Zentrums Gender Studies zum Thema „Schönheitsoperationen – und warum
sie keine sind.“ Das Referat war recht anspruchsvoll und theoretisch,
regte aber mit der anschliessenden Diskussion noch im Hörsaal und dann
weiter in der Bar zu lebhaften Diskussionen an.
Mandate
Bei
den SP-Frauen Schweiz waren wir im Berichtsjahr 2009 durch Barbara Kehl-Zimmermann
sowie Regula Kolar, in der Geschäftsleitung der SP Basel-Stadt durch
Brigitte Hollinger und im Parteivorstand durch Regula Kolar vertreten. Im
Herbst 2009 trat Brigitte Hollinger aus der GL zurück, da sie eine
Weiterbildung beginnt. Ihr Sitz wird neu von Esther Wüthrich eingenommen.
Regula Kolar trat auf Ende 2009 aus beruflichen Gründen aus dem PV und der
Kerngruppe der Frauen aus. Wir bedauern dies sehr und hoffen, dass sie zu
einem späteren Zeitpunkt wieder innerhalb der SP aktiv wird. Ihr Sitz im PV
ist noch vakant. Ebenfalls zurück tritt Ursula Schindel als Kassierin. Für
ihre langjährige Mitarbeit bei den SP-Frauen danken wir ihr ganz herzlich!
Wer neu das Amt übernehmen wird ist noch offen.
Aktuell
in der Kerngruppe
Barbara
Heer, Brigitte
Hollinger (Grossrätin),
Regula Kolar, Barbara Kehl-Zimmermann (Frauenrätin bis 30. Juni 2009),
Raffaella Kristmann-Ferrazzini (Frauenrätin), Irène
Luethi-Brüderlin, Anouk
Madörin, Sonia Roest, Stefanie Schälin, Ursula
Schindel, Esther Wüthrich.
Im
Namen der SP-Frauen: Esther Wüthrich
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